Gemeinsames Zentrum von Frankfurt und Gießen zu Islam-Wissenschaften bewilligt
Die Universität Gießen erhält in Zusammenarbeit mit der Uni Frankfurt eine Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für Islamische Wissenschaften. Wie Dr. Helge Braun, Gießener Bundestagsabgeordneter und Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung erklärte, habe Ministerin Schavan am Mittwoch offiziell bekannt gegeben, dass das BMBF in der aktuellen, zweiten Ausschreibung zwei weitere Zentren für Islamische Studien fördert: an der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Verbund mit der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Frankfurt und Gießen erhielten den Zuschlag, weil sich die beiden Universitäten durch ihre Vorarbeiten zum Thema Islam auszeichnen. Gießen konnte besonders seine bestehende Kompetenz in der Lehrerausbildung einbringen und so die Förderungsbeantragung zum Erfolg führen.
Die Unterstützung des BMBF umfasst die Finanzierung von Forschungsprofessuren, Mitarbeiterstellen und Nachwuchsgruppen. Pro Standort stellt das BMBF bis zu 4 Mio. Euro in den nächsten fünf Jahren zur Verfügung.
Dr. Helge Braun lobte die hohe Qualität des fachlichen Konzepts, das erforderliche eigenständige auf Dauer angelegte finanzielle Engagement der Universitäten und das etablierte Fächerspektrum vor Ort, das einen guten Kontext für die neuen Institute bildet.
„Ich freue mich, dass meine heimische Universität erneut durch ihre Exzellenz in Berlin überzeugen konnte“, so Braun abschließend.
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