Autor: MdB - Dr. Helge Braun
Justus-Liebig-Universität und Technische Hochschule Mittelhessen sind beide unter den Gewinnern des „Qualitätspakt Lehre“
Gießen(). „Heute ist ein großer Tag für den Studienstandort Gießen und für ganz Mittelhessen!“, freute sich der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete und Staatssekretär im Bundesbildungs- und Forschungsministerium (BMBF), Dr. Helge Braun am Dienstag um 12 Uhr in Berlin, als Bundesministerin Annette Schavan die Sieger der 2. Auswahlrunde des „Qualitätspakt Lehre“ bekanntgab. Alle drei hessischen Hochschulen, die Universität Gießen, die Technische Hochschule Mittelhessen und auch die Universität Marburg gehören mit ihren Anträgen zu den Gewinnern dieses wichtigen und großen Förderprogramms.
„Die Bedeutung, in diesem Förderprogramm dabei zu sein, kann man gar nicht hoch genug einschätzen.“, so Braun. Insgesamt 135 Anträge hatte es in der aktuellen Förderrunde gegeben, 72 davon hielten der kritischen Bewertung durch die Gutachter stand. Durch die Teilnahme wird auch nach außen sichtbar, dass die mittelhessischen Hochschulen sich stark für gute Lehre engagieren. Die Bundesgelder können für eine bessere Personalausstattung vom Professor über den Mittelbau bis zum Tutor eingesetzt werden. Außerdem können Maßnahmen zur Qualifizierung des Hochschulpersonals für die Aufgaben in Lehre, Betreuung und Beratung gefördert werden und moderne Lehrkonzepte umgesetzt werden, etwa im Bereich der Simulation oder des e-Learnings.
"Ich gratuliere all denen, die an der Antragstellung mitgewirkt haben, ganz herzlich und wünsche viel Erfolg bei der Umsetzung!", lobte Braun die heimischen Hochschulen. Die Studierenden können mit der konkreten Umsetzung der Verbesserungsmaßnahmen in der Lehre an ihrer jeweiligen Hochschule zu Beginn des Sommersemesters 2012 rechnen.
Die Steigerung der Lehrqualität und eine Verbesserung der Betreuung der Studierenden durch mehr Lehrpersonal sei ein wichtiges Ziel der Hochschulpolitik des BMBF, um die Zahl der Studienabbrecher zu reduzieren und den Studienerfolg sowie das Kompetenzniveau der Studienabsolventen weiter zu steigern. Darin liege der Schlüssel zu Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit in der globalen Konkurrenz der Wissensgesellschaften, so Braun.
Die drei mittelhessischen Hochschulen haben insgesamt rund 25 Mio. Euro für die nächsten fünf Jahre beantragt. Welche konkrete Fördersumme die jeweilige Hochschule tatsächlich erhält, wird in den nächsten Wochen im weiteren Verfahren konkretisiert.
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