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CDU Kreisverband Gießen
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Tausende Narren säumen die Straßen beim Gießener Umzug - Viele Gastvereine
20.02.2012 - Gemeinde/ Stadt
Autor: MdB - Dr. Helge Braun
Tausende Narren säumen die Straßen beim Gießener Umzug - Viele Gastvereine

GIESSEN (ee). Zehntausende bekamen beim großen Umzug der Giessener Fassenachts-Vereinigung (GFV) durch die Gießener Innenstadt von allem etwas geboten. Es regnete nicht nur Kamellen und Blumen auf die Narrenschar, sondern es kamen auch einige Regentropfen und Schneeflocken vom Himmel hernieder - doch überstrahlt wurde alles durch langanhaltenden Sonnenschein, denn wohl auch Petrus verbündete sich mit den Narren und ließ diese in hellem Licht erstrahlen.

Mit dem Himmel um die Wette strahlte das traditionell am Ende des rund 100 Zugnummern umfassenden närrischen Lindwurms mitrollende und von einem Pferdegespann gezogene Gießener Prinzenpaar, Prinz Michael III. und Prinzessin Rosa I. Der Zug bot alles, was einen solchen Lindwurm so faszinierend macht - außer Motivwagen. Nur wenige wurden gesichtet, darunter der der Narren der Krofdorfer Fassenachts-Freunde (KFF) die „Blumengrüße aus Krofdorf-Gleiberg“ übermittelten und dabei auch die Baumfällarbeiten darstellten. Des Themas Landesgartenschau angenommen hatten sich auch die Narren der St. Bonifatius-Gemeinde (Bonifaz), die dazu an ihrem Wagen texteten: „Neues gibt’s in großer Zahl, in Bonifatius und in Gießen, unser Pfarrer heißt jetzt Wahl, an der Lahn wird die LaGA sprießen!“. Zudem verkündeten die Rabatzmacher in Anlehnung an die Viva-Colonia-Hymne der „Höhner“: „Wir lieben das Leben, das Beten, Mann und Frau. Wir glauben an den lieben Gott und rufen laut Helau!“. Als kostümierte Gießkannen und Gärtner präsentierte sich die Junge Union in ihrem Wagen, womit auch das Landesgartenschau-Thema beim Zug „durch“ war. Ansonsten war lediglich noch ein weltpolitisches Thema an einem Wagen zu entdecken, wo es hieß „Italien, Griechenland und Portugal - Bunga Bunga überall - Ohje, was Cost das, Cordalis?“ Auf seinem drei Kilometer langen Weg durch die Straßen der Universitätsstadt sorgte der Lindwurm mit seinen fast 1500 Akteuren für einen herrlichen Blickfang.

Frohsinn und gute Laune waren entlang der Strecke Trumpf, wobei doch einige Veränderungen gegenüber den Vorjahren zu erkennen waren.

Als Grande Dame präsentierte sich Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, während an ihrer Seite Stadtverordnetenvorsteher Egon Fritz mit seinem gelben Mikrofon die Massen „einpeitschte“. Doch auch an der Spitze des Zuges gab es ein ungewohntes Bild: Denn zu Zugmarschall Carsten Größer hatte sich auf der Lokomotive Christel Hölscher (Pohlheim) gesellt,. die diese Fahrt beim Narrentrommel-Gewinnspiel der GFV gewonnen hatte. Auch am Ende des Lindwurms gab es zwar bekannte Gesichter zu bejubeln, jedoch in neuer Funktion und auf anderen Wagen. Mit auf dem Senatswagen dabei war der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Helge Braun - und an seiner Seite der neue Senatspräsident Franz Koch. Derweil jubelten auf dem Präsidentenwagen erstmals GFV-Präsident Wolfgang Isenberg mit seinem Vize Günter Helmchen den Narren zu. Neu war auch das U-Boot des Artilleriecorps des Prinzen (Ari), das die Mitglieder der Tanzformation selbst gebaut hatten. Für Stimmung entlang der Strecke sorgten die beiden Gießener Musikzüge Hansa und Zauberklang, sowie der Spielmannszug Frohnhausen und erstmals die Musiker aus Kampen/Holland, die bei der Hansa zu Gast waren. Wiederum in großer Zahl vertreten waren die umliegenden Narrenvereine.

Die stärkste Abordnung kam vom Carneval Club Ruttershausen (CCR), der gleich sieben Zugnummern einnahm. Gefolgt von sechs Abordnungen aus Krofdorf-Gleiberg und der Karnevalverein Harmonien (KVH) Großen-Linden mit fünf Zugnummern. Weiterhin dabei waren die Karnevalvereine aus Rödgen, Lollar, Burkhardsfelden, Großen-Buseck, Alten-Buseck, Krofdorf-Gleiberg, Watzenborn-Stzeinberg, Hungen, Niederwalgern, Marburg und Rodheim.
(Quelle: Gießener Anzeiger)

Schlagworte: Helge Braun im Wahlkreis, Dr. Helge Braun