KREIS GIES­SEN (ee). 30 Jah­re Kreis­ver­band Gie­ßen, jetzt Re­gio­nal­ver­band Mit­tel­hes­sen, der Jo­han­ni­ter Un­fall-Hil­fe (JUH) wur­den mit ei­nem „Tag der of­fe­nen Tür“ in Gro­ßen-Lin­den mit 3000 Be­su­chern ge­fei­ert. „Es war ei­ne her­vor­ra­gen­de Ge­schich­te, wie wir uns prä­sen­tiert ha­ben, dass wir mehr zu bie­ten ha­ben als Ret­tungs­dienst“, lau­te­te am En­de das Fa­zit von Re­gio­nal­vor­stand Mar­co Schul­te-Lün­zum.
Die Sach­ge­bie­te der Jo­han­ni­ter nutz­ten die Mög­lich­keit, ih­re Ar­beit vor­zu­stel­len. Al­le Ab­tei­lun­gen vom Fahr­dienst, Aus­bil­dung, Ret­tungs­hun­de­staf­fel, Mo­tor­rads­taf­fel, Rea­lis­ti­sche Un­fall­dar­stel­lung (RUD), Pfle­ge, Mo­dell­hub­schrau­ber­bau­er, Ret­tungs­dienst, JUH-Ju­gend, Haus­not­ruf, Me­nü­ser­vi­ce, Be­suchs­dienst und Am­bu­lan­ter Ho­spiz­dienst und Schnel­lein­satz­grup­pe (SEG) stell­ten sich vor und die Luft­ret­tung war zu Gast. Die Lan­dung und der Ab­flug des Ret­tungs­hub­schrau­bers „Christ­oph“ Gie­ßen zähl­ten zu den Hö­he­punk­ten. Seit Ju­li 2014 ist er im Jo­han­ni­ter Luft­ret­tungs­zen­trum in der Lahns­tra­ße in Gie­ßen sta­tio­niert. Sein Ein­satz­ge­biet: Hes­sen, Rhein­land-Pfalz, Bay­ern und Ba­den-Würt­tem­berg.
Auf dem Ge­län­de des Haupt­sit­zes prä­sen­tier­te sich die Ret­tungs­hun­de­staf­fel mit ei­nem Stand und am Nach­mit­tag mit ei­ner Show mit fünf Hun­den. Dicht ge­drängt stan­den da­bei die Be­su­cher, um die Ret­tungs­hun­de­ar­beit zu ver­fol­gen. Wie der Ret­tungs­dienst ar­bei­tet, de­mon­strier­ten Hel­fer bei ei­nem si­mu­lier­ten Ver­kehrs­un­fall mit ei­nem Fahr­rad­fah­rer.
Für Kin­der gab es Bob­by­car­ren­nen und ei­nen Schmin­ke­cke, der­weil die Jo­han­ni­ter-So­zi­al­sta­ti­on an ei­nem Stand über ih­re Dienst­leis­tun­gen in­for­mier­te und Puls-, Blut­druck- und Blut­zu­cker­kon­trol­le an­bot. Auch über den Jo­han­ni­ter-Haus­not­ruf und den Me­nü-Ser­vi­ce konn­ten sich die Be­su­cher in­for­mie­ren, der­weil vor al­lem der Stand der Mo­tor­rads­taf­fel so­wie die drei aus­ge­stell­ten Ret­tungs­wa­gen und Son­der­fahr­zeu­ge ein­schließ­lich Ein­satz­leit­wa­gen (ELW), Schwer­la­ster, Ge­rä­te­wa­gen (GW)-Sa­ni­tät, GW-Hund und auch das Haus­not­ruf­fahr­zeug be­sich­tigt wer­den konn­ten. Zu­dem wa­ren das Me­di­zi­ni­sche Trans­port­ma­nage­ment und auch der Be­hin­der­ten­fahr­dienst, das Ba­by-Not­arzt­ein­satz­fahr­zeug zu se­hen. Zu den zahl­rei­chen Gäs­ten an „die­sem su­per­schö­nen und er­folg­rei­chen Tag“, wie es Schul­te-Lün­zum zu­sam­men­fass­te, zähl­ten be­reits zur Er­öff­nung Jo­han­ni­ter-Lan­des­vor­stand und Amts­vor­gän­ger Oli­ver Meer­mann, Staats­mi­nis­ter bei der Bun­des­kanz­le­rin Prof. Dr. Hel­ge Braun, Re­gie­rungs­vi­ze­prä­si­dent Mar­tin Röß­ler, Land­rä­tin An­ita Schnei­der, die Bürg­er­meis­ter Pe­ter Ge­fel­ler (Stau­fen­berg), Dirk Haas (Bus­eck) und Ger­da Wei­gel-Grei­lich (Gie­ßen). Am En­de des auch vom ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag im Lü­cke­bach­tal pro­fi­tie­ren­den „Tag der of­fe­nen Tür“ dank­te Schul­te-Lün­zum den Hel­fern und ver­si­cher­te die­sen „so et­was auf­grund der po­si­ti­ven Re­so­nanz viel­leicht in fünf Jah­ren wie­der zu ma­chen“.

Gießener Anzeiger

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag