Die CDU-Kreistagsfraktion hat in der vergangenen Kreistagssitzung erfolgreich Haushaltsmittel für das Jahr 2020 zur Einführung des Job-Tickets für alle Beschäftigten des Landkreises Gießen beantragt.


Mit einem Änderungsantrag konnte die CDU-Fraktion erreichen, dass das Job-Ticket voraussichtlich bereits im nächsten Jahr eingeführt wird und die Beschäftigten des Landkreises ab etwa Mitte des nächstes Jahres kostenlos das Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs für Wege zur Arbeit und in ihrer Freizeit nutzen können.
Der infrastrukturpolitische Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion, Christopher Lipp, erklärt hierzu: „Es war ein Anliegen der CDU-Fraktion, dass der Landkreis Gießen schnellstmöglich für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Job-Ticket einführt. Der Kreistag diskutiert über die Einführung bereits seit längerer Zeit, ohne jedoch eine finale Entscheidung getroffen zu haben. Eine weitere Verzögerung wäre gegenüber den Beschäftigten nicht zu rechtfertigen. Der Initiative der CDU-Kreistagsfraktion ist es zu verdanken, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landkreisverwaltung voraussichtlich bereits ab Mitte des nächsten Jahres von den Vorteilen des Job-Tickets profitieren können. Der Landkreis Gießen muss sich in Zeiten des Fachkräftemangels als moderner, attraktiver und klimabewusster Arbeitgeber behaupten. Vor dem Hintergrund, dass andere Landkreise und Kommunen bereits das Job-Ticket eingeführt haben, muss auch der Landkreis Gießen hier schnellstmöglich nachziehen. Eine weitere Verzögerung ist für die CDU-Kreistagsfraktion nicht hinnehmbar.“
Für das Haushaltsjahr 2020 stehen nun 50.000,00 Euro für die Einführung des Job-Tickets zur Verfügung. Für das Haushaltsjahr 2021 wird mit Kosten in Höhe von rund 94.000,00 Euro gerechnet.
Die CDU-Kreistagsfraktion betonte im Rahmen der Diskussion nochmals mit Nachdruck, dass von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung kein Eigenbeitrag für das Job-Ticket erhoben werden soll, sondern dass das Ticket – entsprechend der Regelung für die Landesbediensteten ¬– kostenlos ausgegeben wird.

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