Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion haben am vergangen Donnerstag die Technische Hochschule Mittelhessen besucht und sich mit dem Präsident, Prof. Dr. Matthias Willems, über die Schwerpunkte der THM und mögliche Kooperationen ausgetauscht.

Schon zu Beginn zeigten sich die Besucher beeindruckt von der Entwicklung des ehemaligen Kreisgebäudes an der Ostanlage. Wie viele andere Gebäude der Hochschule sei auch dieses außerordentlich modern und innovativ renoviert worden, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Prof. Dr. Sven Simon. Gelobt wurde ebenfalls die herausragende Präsentation der Technischen Hochschule in der Öffentlichkeit. „Die Technische Hochschule Mittelhessen ist neben der Justus-Liebig-Universität Gießen ein Aushängeschild für die gesamte Region. Sie macht damit nicht nur für sich, sondern auch für unsere schöne Heimatregion Werbung in Hessen und weit darüber hinaus“, ergänzte Tobias Breidenbach.

Sein Fraktionskollege Lucas Schmitz hob besonders die gute Vernetzung der Hochschule zur heimischen Wirtschaft hervor: „Gerade durch die dualen Studiengänge hat die THM einen vorbildlichen Praxisbezug und bietet attraktive Möglichkeiten für die Studierenden, als auch für die Unternehmen in unserer Region. Der nächste Schritt muss nun sein, die ausgebildeten Fachkräfte in der Region zu halten und eine Abwanderung zu verhindern.“

Hochschulpräsident Prof. Dr. Willems erläuterte die gute Zusammenarbeit mit den Universitäten in Gießen und Marburg, unter anderem durch den Forschungscampus Mittelhessen. Dieser und viele weitere Programme stärken den Wissenschaftsstandort Mittelhessen insgesamt. Er nannte exemplarisch einige Forschungsschwerpunkte der Hochschule, wie etwa Energietechnik, Biotechnologie, E-Health, Nanotechnik und die Partikeltherapie bei Lungenkrebs in Zusammenarbeit mit der Philipps-Universität Marburg.
Die THM verzeichne steigende Studierendenzahlen, aktuell liegt diese Zahl bei ca. 18.000, die auch einen steigenden Platzbedarf verursachen. Das Land Hessen investiere bereits sehr viel Geld, um diesen Bedarf zu decken. Weitere Mittel seien aber nötig, so Willems.
Die THM biete ein praxisnahes Studium an. Auch in der Lehre kooperiere die Hochschule eng mit der Wirtschaft. Semester- und Abschlussarbeiten in Unternehmen seien die Regel.

Willems zeigte sich offen für Kooperationen mit öffentlichen Institutionen, wie etwa dem Landkreis Gießen. An vielen Stellen geschehe dies bereits. Die CDU-Kreistagsfraktion wird dies in Ihrer politischen Arbeit berücksichtigen und überprüfen in wie weit das ausgebaut werden kann.

„Der enge Kontakt zu den Hochschulen und Unternehmen in unserem Landkreis ist uns sehr wichtig. Unsere politischen Entscheidungen, bekommen sie teilweise direkt zu spüren. Deshalb müssen wir uns regelmäßig austauschen, um die berechtigten Anliegen in unsere Beratungen einzubeziehen“, so Prof. Dr. Simon.

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