Die Beratungsstelle der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) bleibt Gießen erhalten und wird den zum Ende 2010 ausgesetzten Regelbetrieb im April diesen Jahres wieder aufnehmen. Bisher war die Beratungsstelle Teil eines Modellprojektes, dass seit 2007 bestand und deutschlandweit in 22 regionalen Beratungsstellen den Patienten und Patientinnen mit kostenfreier, neutraler und unabhängiger Beratung zur Seite stand. Durch eine Änderung des Sozialgesetzbuches (neuer Paragraph 65b SGB V), die zum Anfang des Jahres in Kraft trat, ist die UPD nun kein Modellprojekt mehr, sondern gehört zu der Regelfinanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung. Damit löst die Berliner Regierungskoalition ihr im Koalitionsvertrag gegebenes Versprechen ein, die unabhängige Patientenberatung auszubauen. Der Parlamentarische Staatsekretär bei der Bundeministerin für Bildung und Forschung und heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Helge Braun zeigte sich über den Verbleib des Standortes in Gießen sehr erfreut. „Das von der Bundesregierung beschlossene Patientenrecht auf eine unabhängige Patienteninformation und –beratung ist nun optimal umgesetzt“, so Dr. Braun.

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