Gießen(). Zur Gründung und zur Gießener Federführung des "Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL)" gratuliert der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär im Bundesforschungsministerium Dr. Helge Braun der Justus-Liebig-Universtät und dem neuen Vorsitzenden des DZL, Prof. Werner Seeger, herzlich. Für den Medizinstandort Gießen sei dies ein großer Erfolg und eine langfristig angelegte weitere Aufwertung, so Braun. Nach seiner Einschätzung seien die insgesamt sechs Gesundheitsforschungszentren, die vom Bundesforschungsministerium mit erheblichen Fördermitteln aufgebaut werden, um die  international konkurrenzfähige Spitzenforschung zu den wichtigsten Volkskrankheiten auszubauen, die zukünfigen Flaggschiffe der Detschen Gesundheitsforschung. Dass eines dieser sechs Zentren seinen Sitz in Gießen habe und von einem Gießener Vorsitzenden geleitet werde, sei ein großartiger Beweis der wissenschaftlichen Qualität der heimischen Universität und hervorragende Zukunftsperspektive, erklärte Braun.

 

Mit dem Deutschen Zentrum für Lungenforschung verbinde sich für die Patienten die berechtigte Hoffnung, dass zukünftig neue Diagnostika und Behandlungsmethoden schneller von der Grundlagenforschung in die konkrete Anwendung zum Nutzen der Patienten kommen. Deshalb arbeiteten zukünftig unter dem Dach des DZL deutschlandweit insgesamt fünf Forschungsverbünde aus Grundlagenforschung und klinischer Forschung eng zusammen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen und diese zügig in die praxis umzusetzen. Neben dem Vorsitzstandort Gießen seien auch die Standorte Kiel/Lübeck, Hannover, Heidelberg und München beteiligt.

 

Mit der Gründung am vergangenen Montag habe das DZL bereits jetzt bewiesen, dass es schlagkräftig und handlungsfähig sei, da es zügig von der Konzeptionsphase in die konkrete Umsetzung gehe. "Ich wünsche allen beteiligten Forschern in den kommenden Jahren viel Erfolg bei ihrer wichtigen Arbeit. Das Bundesforschungsministerium kann die Forschung fördern und damit gute Rahmenbedingungen schaffen. Die konkrete Arbeit zum Wohle der Patienten, etwa mit Asthma, Lungenentzündung oder Bronchialkarzinom ist nun Aufgabe der profilierten Wissenschaftler, die in diesem Zentrum zusammenwirken.", so Braun abschließend.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag