KREIS GIESSEN. „Ich möchte Verantwortung übernehmen, Menschen begeistern, und als Landrat Abläufe für Menschen im Landkreis Gießen einfach besser machen“, machte der mit einem eindrucksvollen Vertrauensbeweis von 103 von 109 gültigen Stimmen (sechs Gegenstimmen) und so mit 94,5 Prozent ausgestattete Gregor Verhoff in seiner Bewerbungsrede deutlich. „Politik im Landkreis Gießen in den letzten Jahren nicht wirklich viel geschehen. Wenn es nicht von der CDU kommt, geht es nur schleppend oder gar nicht voran“, sagte der 37-jährige Vater von zwei Töchtern, der sich in seiner Rede selbst als „in der Stadt Lahn geborener echter Schlammbeiser“ charakterisierte, der in Vetzberg aufwuchs und seit mehreren Jahren in Lich lebt. „Ich bin Lehrer für Deutsch und katholische Religion an Haupt- und Realschule. In meiner Freizeit spiele ich Fußball und Tennis, wenn es die Zeit und Situation zulasse, koche und esse gerne, musiziere und singe sehr gerne.“ Bei einer Wahl will Verhoff ein optimiertes Standortmarketing installieren, sein Hauptaugenmerk auf die Ansiedlung von Gewerbe und gezielte Wirtschaftsförderung mit einer kreiseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft richten sowie daran mitarbeiten, Arbeitsplätze zu sichern, neue zu schaffen und den Standort auszubauen. Zudem will er gerne eine Vorreiterrolle einnehmen und neue Wege beschreiten. „Die Wahl können wir dann gewinnen, wenn es uns gelingt, alle unsere Wähler der Landtags- und Bundestagswahl zu mobilisieren“, so Verhoff. Kreisvorsitzender Dr. Helge Braun hatte in seiner Vorschlagsrede im Kulturzentrum Großen-Buseck versichert mit Verhoff einen Kandidaten ins Rennen zu schicken, der „ein Alter hat das, politische Perspektiven bietet, Vermisst wurde gestern Abend Heuchelheims Bürgermeister Lars Burkhard Steinz – und dies, so Braun, aus gutem Grund. Steinz sei am Donnerstag Vater eines Sohnes geworden.

(Quelle: Gießener Anzeiger)

 

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