CDU-Land­tags­ab­geord­ne­ter Klaus Pe­ter Möl­ler kün­digt Fort­schrit­te beim Fahr­rad­weg zwi­schen Gie­ßen und Wet­ten­berg an

„Die hart­nä­cki­gen Be­mü­hun­gen des CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Klaus Pe­ter Möl­ler für ei­nen si­che­ren Fahr­rad­weg auf der Au­to­bahn­brü­cke am Wet­ten­ber­ger Ge­wer­be­ge­biet zei­gen er­ste Er­fol­ge“, wie Ge­rhard No­es­ke, Vor­sit­zen­der der CDU Wet­ten­berg, mit­teil­te. Die en­ge Brü­cke mit nicht be­fahr­ba­ren Rands­trei­fen stel­le für vie­le Schü­ler und Be­rufs­tä­ti­ge ein ge­fähr­li­ches Na­del­öhr dar, wenn sie mit dem Rad von Wet­ten­berg nach Gie­ßen fah­ren, hieß es wei­ter.
Schon lan­ge sei die­se Si­tua­ti­on ein Är­ger­nis, um das sich bis­her we­gen der kom­pli­zier­ten Zu­stän­dig­kei­ten nie­mand ge­küm­mert ha­be. Als Vor­sit­zen­der der Gie­ße­ner CDU hat Möl­ler die Zu­sa­ge des Stadt­rats Nei­del, sich an ei­ner Lö­sung be­tei­li­gen zu wol­len. Dies sei aus Gie­ße­ner Sicht auch ver­nünf­tig, da das ge­plan­te Ge­wer­be­ge­biet „Kat­zen­feld“ süd­lich des Um­spann­werks die kom­fort­able Zu­we­gung zum Gie­ße­ner Ring über die­se Brü­cke be­nö­tigt. In Wet­ten­berg, des­sen Rad­fah­rer am meis­ten von ei­ner Ver­län­ge­rung des Gie­ße­ner Rad­wegs über die Brü­cke pro­fi­tie­ren wür­den, ge­be es bis­lang kei­ne Be­schlüs­se, aber vie­le po­si­ti­ve Rück­mel­dun­gen zu Möl­lers Ini­tia­ti­ve. „Ich ge­he da­von aus, dass auch Wet­ten­berg sich im Rah­men sei­ner Mög­lich­kei­ten am Ge­lin­gen des Pro­jekts be­tei­ligt“, so No­es­ke wei­ter.
Im We­sent­li­chen ge­for­dert sei je­doch Hes­sen­mo­bil mit Zu­stän­dig­keit für die Au­to­bahn­brü­cke und der Land­kreis Gie­ßen als Trä­ger der Kreis­stra­ße 28, die da­rü­ber­führt. Hier hat Möl­ler die Zu­sa­ge von Hes­sen­mo­bil, die Pla­nung für ei­nen Brü­cken­um­bau ein­zu­lei­ten. Dies sei er­for­der­lich, um den tech­ni­schen und fi­nanz­iel­len Auf­wand grei­fen zu kön­nen. Aber auch die­ser er­ste und fi­nanz­iell noch klei­ne Schritt wird laut CDU durch den Land­kreis blo­ckiert. Die Kreis­beige­ord­ne­te Dr. Chris­ti­a­ne Schmahl (Grü­ne) äu­ßer­te, dass ei­ne Ver­bes­se­rung des An­ge­bots für die Rad­fah­rer un­nö­tig sei. An­ge­sichts der Be­deu­tung der Brü­cke für den Ver­kehr und auch die Li­ni­en­bus­se zwi­schen Gie­ßen und Wet­ten­berg sei die­se Aus­sa­ge aus dem Kreis­haus für Möl­ler un­ver­ständ­lich, da der Land­kreis mit sei­nem Netz an Kreis­stra­ßen ei­ne Ver­ant­wor­tung für die In­fras­truk­tur im Kreis­ge­biet trägt. Er hofft nun auf die Be­reit­schaft der bei­den Stra­ßen­ei­gen­tü­mer, mit Un­ter­stüt­zung aus Gie­ßen und Wet­ten­berg die über­schau­ba­ren Kos­ten der Vor­pla­nung zu tei­len, da­mit be­last­ba­re Zah­len für das Pro­jekt er­stellt wer­den kön­nen. „Ich blei­be dran“, so Möl­ler.
Gießener Anzeiger

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