Gießen/Alsfeld(). Er kam mit einer klaren Botschaft zur Unterstützung des heimischen CDU-Bundestagskandidaten Dr. Helge Braun: Ingmar Jung, Landesvorsitzender der Jungen Union (JU) Hessen, Neffe von Verteidigunsminister Franz-Josef Jung und Mitglied einer rheingauer Winzerfamilie machte im Rahmen einer Weinprobe bei der heimischen Jungen Union deutlich, wie wichtig die Erststimmenentscheidung am kommenden Sonntag bei der Bundestagswahl sein wird: "Wenn man an die Zukunft denkt, darf die Region Gießen/Alsfeld nicht nur die drei Herren von SPD, FDP und Grünen nach Berlin schicken, die alle bereits über 60 Jahren alt sind, sondern muss auch einen jungen Vertreter wie den 36-jährigen Dr. Helge Braun haben, der über die nächsten vier Jahre hinaus eine längerfristige Perspektive hat, die Interessen der Region zu vertreten.", so Jung. Andere Wahlkreise hätten bereits gespürt, dass es schwierig ist, wenn eine ältere Generation abtritt. Manchmal habe sie dann einige Jahre gar keinen Vertreter in Berlin oder nur neue Abgeordnete, die noch zu wenig etabliert sind, um für ihre Heimat etwas durchzusetzen.

Deshalb sei es wichtig, Dr. Helge Braun mit der Erststimme zu unterstützen - nur mit Direktmandat könne dieser in den Bundestag einziehen, während die Kandidaten von SPD, FDP und Grünen die Erststimme nicht benötigten, da diese über die Landeslisten sicher in den Bundestag einziehen werden.

Dr. Helge Braun, der früher selbst sehr aktiv in der Jungen Union war, dankte Jung für seine Unterstützung und ging zwischen den einzelnen Weinverkostungen auf aktuelle politische Themen ein.

Braun machte deutlich, dass die CDU stets die Partei des sozialen Ausgleichs sei. Von der Einführung der sozialen Markwirtschaft bis hin zur Schaffung der Pflegeversicherung tragen alle großen Sozialprojekte die Handschrift der CDU, so Braun. Die SPD habe mit der Einführung von "Hartz IV", einer völlig misslungenen Reform, den Anspruch "als Hüter der sozialen Gerechtigkeit" verloren.

In der Familienpolitik vermittelte der CDU Bundestagskandidat die vielen Leistungen, die in den letzten Jahren für Familien und für Kinderbetreuung auf den Weg gebracht wurden. Neben Elterngeld, Kinderzuschlag und Kindergelderhöhung werde die Zahl der Betreuungsplätze kontinuierlich ausgebaut, so Braun. Dies sei in dieser Konsequenz auch erst der Fall, seitdem die CDU das Familienministerium führe.

Zur Bewältigung der Wirtschaftskrise plädierte Braun dafür, die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft auch in anderen Ländern einzuführen und eine strengere Bankenaufsicht zu etablieren. Darüber hinaus dürften Banken nicht so groß werden, dass ihr Konkurs die Wirtschaft eines Landes gefährdet. "Eine Bank, die immer vom Steuerzahler gerettet werden muss, weil sie aufgrund ihrer Größe nicht Konkurs gehen darf, unterliegt nicht mehr marktwirtschaftlichen Mechanismen. Das darf es nicht mehr geben.", so Braun.

Abschließend danke die JU Kreisvorsitzende Katja Häckel Ingmar Jung und den Anwesenden und machte deutlich, dass die JU stolz auf ihren heimischen Bundestagskandidaten sei. Es gebe wenige, die Politik so gut erklären könnten - und noch weniger gebe es Ärzte mit viel praktischer Berufserfahrung im Bundestag.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag