Bereits in den ersten vier Monaten haben im Landkreis und der Stadt Gießen 188 Familien das neue Baukindergeld beantragt.

„4,1 Millionen Euro werden den 188 jungen Familien zur Verfügung gestellt, um Wohneigentum zu bilden.", zeigte sich Kanzleramtsminister Helge Braun erfreut. Das ergebe die Auswertungen für das Jahr 2018 im aktuellen Förderreport der bundeseigenen KfW-Förderbank. Mit dem Baukindergeld sei ein zentrales Vorhaben der Bundesregierung auf den Weg gebracht, das den Bürgerinnen und Bürgern konkrete Verbesserungen bringt. „Gerade Familien mit Kindern spüren immer stärker, dass sich das Wohnungsangebot verknappt hat. Die große Nachfrage nach dem Baukindergeld freut mich sehr, weil sich damit viele Familien den Traum vom eigenen Haus erfüllen können.", so Bundesminister Helge Braun zum erfolgreichen Start der Eigenheim-Förderung. Die Förderung der Eigentumsbildung von Familien sei ein wichtiger Baustein für den Bau von Wohnraum:“ Die Koalition hat sich vorgenommen, in dieser Legislaturperiode 1,5 Millionen neue Wohnungen und Eigenheime zu schaffen. Dazu gehören die soziale Wohnraumförderung, die steuerliche Förderung des Mietwohnungsbaus und eben das Baukindergeld", hebt Braun hervor. Es sei richtig, wenn der Staat junge Familien mit dem Baukindergeld unterstützt, denn Wohneigentum schaffe nicht nur Sicherheit, sondern auch das Gefühl von Geborgenheit. Hinzu komme der hohe Stellenwert für die Vermögensbildung und Altersvorsorge. Das Baukindergeld sei für Braun deshalb ein voller Erfolg: „Die erfreulich hohe Nachfrage in Gießen zeigt, dass es für viele Familien eine Entlastung ist." Das Baukindergeld wurde auf Wunsch der CDU Teil des Koalitionsvertrages und als eines der ersten Vorhaben der neuen Bundesregierung umgesetzt. Unter dem Stichwort „Baukindergeld" kann der Antrag auf der Website der KfWBankengruppe gestellt werden. Voraussetzung dafür ist ein Haushaltseinkommen von maximal 90.000 Euro pro Jahr bei einem Kind plus 15.000 Euro für jedes weitere Kind. Der Kaufvertrag oder die Baugenehmigung muss nach dem 1. Januar 2018 datiert sein.

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