Gießen (pm) „Der Kinoneubau und die Erweiterung der TH Mittelhessen hätte es ohne die CDU nicht gegeben“, so Klaus Peter Möller gegenüber den Spitzenkandidaten des CDU Kreisverbandes. Diese wurden vom CDU Stadtverband zu einer Informationsveranstaltung in die Vinothek der Kongresshalle Gießen eingeladen worden. Dr. Gregory Theile vom künftigen Kinobetreiber sowie Stadtrat Thomas Rausch standen für Fragen zum aktuelle Großprojekt zur Verfügung.

Dr. Theile berichtete den heimischen Christdemokraten, dass das Kino am Berlinerplatz wohl das zweite digital vollausgestattete Kino Deutschlands und dass der Gastronomiebereich noch ausgeschrieben werden wird. Die neu von dem Darmstädter Unternehmen Kinopolis zu errichtenden Gebäude werden ganztägig genutzt, wobei die Technische Hochschule Mittelhessen Seminar- und Verwaltungsräume sowie Kinosäle als Hörsäle anmieten werde. Die Einweihung sei im September 2012 geplant, so Dr. Theile.

Der CDU Spitzenkandidat für den Kreistag, Dr. Ulrich Lenz, machte deutlich, dass auch die Kreiskoalition durch den Beschluss die Kreisverwaltung an die Rivers zu verlegen, ihren Teil dazu beigetragen habe. Ohne den Verkauf der Kreisverwaltung an der Ostanalage würde im nächsten Jahr dort kein Kino stehen und die Aufwertung der Gesundheits- und Wissensregion durch Erweiterung der Fachhochschule wäre nicht möglich gewesen. Die CDU werde die nächsten beiden Wochen noch einmal deutlich machen, dass es ohne die in Stadt und Kreis geführten Regierungen in dieser Region anders aussehen würde. Die Angriffe der SPD auf Stadtrat Rausch kaschierten nur die Tatsache, dass in den vergangenen Jahren unter der SPD in Stadt und Kreis sich wenig bewegt habe und erst in den vergangenen Jahren richtig angepackt werde. Die Baustellen seien zwar eine Beeinträchtigung der Bürger, aber notwendig, damit sich etwas bewege.

Klaus Peter Möller machte deutlich, dass in den vergangenen Jahren unter der Jamaika-Regierung in der Stadt Gießen wichtige Entscheidungen getroffen wurden. Von der SPD sei wie etwa bei der „kraftvollen Enthaltung“ bei der Entscheidung über das Kinogroßprojekt wenig konstruktive Vorschläge gekommen. Abschließend wies Möller darauf hin, dass nicht nur seitens der Stadt, sondern auch durch den Bund und das Land Hessen viel Geld in die Region geflossen sei. Der Chemie-Neubau, die Neubauten der TH Mittelhessen, das biomedizinisches Forschungszentrum und der komplette Neubau des Uniklinikums seien weit reichende Entscheidungen zugunsten der heimischen Region gewesen. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der zunehmenden Attraktivität des Rhein-Main-Gebietes für gut ausgebildete Fachkräfte und Akademiker, seien diese Entscheidungen wichtig gewesen, damit gut bezahlte Arbeitsplätze hier in der Region nicht nur gehalten werden, sondern auch neue Arbeitsplätze entstehen können.  

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