Im Mai 2017 begann die Sanierung der Anlage in Leimenkauter und Krofdorfer Weg mit dem modellhaften Umbau der ersten zehn Rotklinkerhäuschen. Den dafür notwendigen Förderbescheid über 970 000 Euro aus dem Bundesprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus" übergab der Gießener Kanzleramtsminister Helge Braun damals persönlich und nutzte die Gelegenheit, eines der unter Denkmalschutz stehen Häuschen zu besichtigen.

Mit der diesjährigen Förderung für die Freiflächengestaltung der sogenannten „Inselgärten“ in der Rotklinkersiedlung wird erneut ein Gießener Vorhaben aus dem Programm “Nationale Projekte des Städtebaus" bezuschusst – mit insgesamt 740 Tausend Euro. „Ich freue mich, dass die Auswahl möglicher Förderprojekte erneut zugunsten der Gießener Rotklinkersiedlung getroffen wurde und mit den geplanten „Inselgärten“ ein öffentlicher Platz geschaffen wird, an dem sich die Anwohner gerne aufhalten und zusammen kommen können.“, erklärt der heimische Kanzleramtsminister.

Gemeinschaftlich nutzbare Grünflächen können erheblich dazu beitragen, dass Menschen gemeinsam Zeit im öffentlichen Raum verbringen, findet Braun und ergänzt: „Eine Stadt lebt von Orten, an denen man sich nicht nur gern aufhält, sondern auch einen Grund findet, miteinander zu sprechen.“ Die Gestaltung öffentlicher Räume in Städten und Gemeinden seien für die Sicherung der Lebensqualität laut dem heimischen Bundestagsabgeordneten daher von entscheidender Bedeutung.

„Von der Projektförderung profitieren nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner, sondern letztendlich alle Gießener Bürgerinnen und Bürger. Denn das Projekt zeigt, wie Innenstädte und Wohnquartiere mit Leben erfüllt werden können.”, so Braun.

Die Freiflächengestaltung „Inselgärten“ in der Rotklinkersiedlung ist eines von nur 24 diesjährigen bundesweit geförderten Projekten aus dem Programm “Nationale Projekte des Städtebaus".

Über das Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus fördert der Bund seit 2014 jährlich investive und konzeptionelle Vorhaben mit besonderer nationaler bzw. internationaler Wahrnehmbarkeit, mit hoher baukultureller Qualität, überdurchschnittlichem Investitionsvolumen sowie Projekte mit hohem Innovationspotenzial. Bisher sind damit Projekte des Städtebaus mit Bundesmitteln in Höhe von 596 Mio. Euro in das Programm aufgenommen worden.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag