Die CDU-Fraktion im Kreistag des Landkreises Gießen setzt sich für Baum-Pflanzaktionen an den Schulen im Landkreis als ein konkretes Klimaschutzprojekt ein, um die Bevölkerung und insbesondere Schülerinnen und Schüler noch stärker für die aktuelle Situation der heimischen Wälder zu sensibilisieren. Mit einem Antrag zum Haushalt des Landkreises Gießen für das nächste Jahr möchte die CDU-Fraktion die Einstellung von 10.000 Euro für das Projekt „1000 Bäume für den Landkreis Gießen“ erreichen.
Für die CDU-Fraktion erläutert Fraktionsmitglied Christopher Lipp den Antrag: „Der Erhalt und Schutz unserer Wälder hat eine herausragende Bedeutung für den Klimaschutz, den Erhalt der Biodiversität, den Wasserschutz sowie für Erholung und Gesundheit der Bevölkerung. Wir wollen durch ein ganz konkretes Klimaschutzprojekt den Klimaschutz insbesondere für Schülerinnen und Schüler erlebbar machen und für den Erhalt unserer Wälder als wichtige Klimaschutzmaßnahme werben. Dazu sollen den Schulen im Landkreis Gießen Bäume für Baumpflanz-Aktionen auf dem Schulgelände zur Verfügung gestellt werden und die Schulen sind ihrerseits aufgerufen, das Projekt in den Unterricht, z.B. in Form eines kreisweiten Aktionstages, thematisch einzubinden, um die Schülerinnen und Schüler für die Situation der heimischen Wälder zu sensibilisieren. Zahlreiche Landkreise und Gemeinden in Deutschland haben in den letzten Monaten bereits Projekte unter dem Motto „1000 Bäume für ...“ durchgeführt, sodass es für die nähere Umsetzung des Projektes gute Vorbilder gibt, an denen sich der Landkreis Gießen bei der Ausgestaltung orientieren kann. Als Masterplankommune „100 % Klimaschutz“ sollte es der Anspruch des Landkreises Gießen sein, Vorreiter bei Klimaschutzprojekten zu sein und insbesondere Projekte zu initiieren, die eine Außenwirkung entfalten und die Bevölkerung einbinden und zum Mitmachen animieren. Neben dem inhaltlichen Anliegen des Projektes können durch die Baumpflanz-
Aktionen auch die Schulgelände des Landkreises als Nebeneffekt begrünt und damit für alle Schülerinnen und Schüler attraktiver gemacht werden.“

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