Gemeinsam mit Hungens Bürgermeister Reiner Wengorsch (FW) hat Landratskandidat Peter Neidel den Solarpark in Hungen besichtigt. Zusammen mit dem Betriebsleiter des Eigenbetriebs, Herrn Wichmann, konnte sich Peter Neidel die Anlage anschauen und sich über deren Entstehung und die aktuelle Situation informieren. An Weihnachten 2009 ging im Hungener Stadtteil Trais-Horloff auf der sogenannten Halde auf einer Fläche von 8 Hektar der damals größte kommunale Solarpark Hessens ans Netz.
„Die Stadt Hungen konnte damit eine Vorreiterrolle auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien einnehmen“, so Peter Neidel. „Dieses Engagement ist vorbildlich.“
Die Leistung der Freiflächenanlage mit 12672 verbauten Modulen beläuft sich auf ca. 2,9 MW, womit der durchschnittliche Strombedarf von etwa 800 Haushalten gedeckt werden kann. Jährlich werden durch den Solarpark ca. 1.900 Tonnen CO₂ eingespart. In den Jahren nach der Inbetriebnahme wurde der prognostizierte Ertragswert sogar deutlich überschritten. So konnten teilweise jährlich über 3,0 Mio. kWh in das Netz der OVAG eingespeist werden. Dazu kommen noch weitere sieben Photovoltaik Dachanlagen auf öffentlichen Gebäuden und Wasserhochbehältern.

Die neue Kreisregierung aus CDU, Bündnis 90/Die Grünen und Freien Wählern hat in ihrem Koalitionsvertrag klare Vereinbarungen getroffen, was in Sachen Klimaschutz getan werden soll.
„Neben dem Klimageld und vielen anderen Maßnahmen, wie z. B. der energetischen Sanierung der Kreisliegenschaften müssen wir im Landkreis auch das Potenzial durch Solar- und PV-Anlagen besser nutzen. Vor allem bei Neubauten müssen wir, wenn möglich, immer mit Solar- oder PV-Anlagen auf den Dächern planen“, betont Landratskandidat Peter Neidel.

Wie er das auch konkret abbilden möchte, betont der Kandidat der Koalitionsfraktionen noch einmal deutlich: „Natürlich ist Klima- und Umweltschutz eine Querschnittsaufgabe und betrifft alle Bereiche der Kreisverwaltung und der Politik. Jeder Dezernent muss in seinem Verantwortungsbereich künftig noch stärker auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung achten. Trotzdem wird es mit mir als Landrat ein Klima- und Umweltschutzdezernat in Verantwortung des Hauptamtlichen Beigeordneten Christian Zuckermann (Grüne) geben, in welchem die Fäden zusammenlaufen und alle Maßnahmen und die Expertise in diesem Bereich gebündelt wird.“

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Kontaktperson

Markus Schmidt

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