(Gießen/Kleinlinden) Der CDU Kreisverband Gießen startete am vergangenen Freitag mit ihrem Wahlkampfauftakt im Bürgerhaus Kleinlinden die heiße Phase des Wahlkampfes. Neben Helge Braun, der sich erneut für das Direktmandat im Bundestag bewirbt, und CDU-Landratskandidat Peter Neidel warben auch der Gießener Oberbürgermeisterkandidat Frederik Bouffier und die Bürgermeisterkandidaten von Buseck, Grünberg und Wettenberg, Michael Ranft, Marcel Schlosser und Andreas Heuser um Unterstützung.

Neidel erinnerte zunächst daran, dass die CDU die vergangene Kommunalwahl gewonnen habe. „Zu einer CDU-geführten Koalition im Kreistag gehört aber auch, dass die Union den zukünftigen Landrat stellt“, so Neidel. Er verwies auf seine Erfahrung als Vorsitzender Richter am Landgericht und auf verschiedene Erfolge als Bürgermeister der Stadt Gießen, wie die Errichtung von Fahrradstraßen und Stärkung der Ordnungspolizei, welche er die vergangenen fünf Jahre erreicht habe. Als große Herausforderungen für die Zukunft nannte Neidel die Erneuerung der Schulen, die Digitalisierung, Wirtschaftsförderung und Verkehrspolitik. „Ich bin bereit, Verantwortung für all diese Bereiche zu übernehmen. Für den besten Landkreis von morgen.“ verkündete Neidel abschließend.

Anschließend stimmte Kanzleramtschef Helge Braun die anwesenden Mitglieder auch auf die Bundespolitischen Themen des Wahlkampfes ein. „Egal ob Rot-Rot-Grün oder Rot – Grün- Gelb, eine Regierung ohne die CDU ist eine Gefahr für unser Land, der wir uns entschieden entgegen stellen müssen.“ so Braun. Die christdemokratisch geführte Bundesregierung unter Angela Merkel sei in den letzten Jahren ein verlässlicher Garant für Frieden, Wohlstand und Sicherheit in Deutschland gewesen, was sich auch in der Corona-Politik gezeigt habe. „Gesundheitsschutz, Prävention, Sterblichkeitsraten, Erhalt von Arbeitsplätzen, Staatshilfen, Impfungen. In all diesen Bereichen ist Deutschland im europäischen und internationalen Vergleich nicht Schlusslicht, oder irgendwo im mittleren Bereich, hier sind wir Spitze!“ erläuterte Braun. Innere und äußere Sicherheit, Bewahrung der Schöpfung, Erhaltung unseres Wohlstandes und der Zusammenhalt Europas seien einige der wichtigsten Gründe die Union zu unterstürzen. „Wer Klimaschutz mit Augenmaß, Anreizen, Innovation und ohne Verbote will, wer weiter in Sicherheit zu Hause leben und weiterhin deutsche Interessen und Verpflichtungen auf der internationalen Bühne vertreten wissen will, der muss am 26. September CDU wählen. Wer Europa stärken und verbessern will und gegen eine Vergemeinschaftung der Schulden ist und wer, wie wir, davon überzeugt ist, dass Wohlstand für alle ein Ziel ist, für das es sich zu arbeiten lohnt, den bitte ich bei der Wahl um sein Vertrauen und seine Stimme. “ so Braun abschließend.

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